Donnerstag, 11. April 2013

Abhängigkeit und Freiheit:

Der Anfang ist die Freiheit - im Leben macht man sich abhängig.
Darum muß der Mensch wieder seine Freiheit erringen.
Ein Kind, und auch mancher Jugendliche, hat noch kein Gefühl und auch kein Gedanke von Abhängigkeit - weil eine Abhängigkeit noch nicht für WAHR genommen wird. Die Abhängigkeit wird der Jugend durch die Sicherheit bei den Eltern noch nicht BEWUSST. Gleiches galt/gilt sogar noch für die Erwachsenen, da sie die ganze Zeit zwar nicht mehr bei den Eltern, so doch vom Staat ABGESICHERT waren/sind.
Durch die Unmengen von VERSICHERUNGEN, konnte/kann so gut wie keinem Menschen etwas Schlimmes passieren. Das Leben war/ist rundherum ABGESICHERT.
Jetzt stellen wir natürlich fest, dass diese ganze Absicherung immer mehr Kosten verursacht, die nicht mehr zu tragen (finanzieren) sind.
Es kann sich ja jeder einmal testen, wie viel % von seinem Einkommen für Versicherungen (Sozialversicherung (Krankheit, Rente, Arbeitslos), Haftpflicht, Unfall, Leben und sonstige verwendet werden. Was hätten wir für ein Kapital zur Verfügung OHNE Versicherungen?
Klar ersichtlich ist, dass das Sicherheitsbedürfnis der Menschen so gut wie Unersättlich ist. Langsam fängt es aber an, dass dieses Absicherungssystem nicht mehr zu erhalten ist. Der Mensch wird auch lernen müssen, wieder einmal mit sogenannten "Schicksalsschlägen" fertig zu werden. Denn genau DAS, macht den Menschen BEWUSST.
Durch ABSICHERUNG wird der Mensch UNBEWUSST, weil er seine ABHÄNGIGKEITEN nicht wahrnimmt. Erst dann, wenn die Absicherung weg fällt, und der Mensch in seiner Existenz in Gefahr gerät, wird ihm BEWUSST, wovon er ABHÄNGIG geworden ist.
Was als GUT erscheint (Absicherung), ist schlecht für den Menschen (macht unbewusst).
Was SCHLECHT erscheint (Unsicherheit), ist gut für den Menschen (macht bewusst).
Mit freundlichen Grüßen
Demetrius Degen 

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Demetrius
Geistesschule

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