Donnerstag, 11. April 2013

Die Gleichheit der Religionen:

Eigentlich wissen nichteinmal mehr die Kirchen, was Religion WIRKLICH ist.
Wir müsse aber zunächst unterscheiden zwischen einer Religion für das noch unwissende VOLK, und wahrer Religion, die zur Vollendung führt.

Was die Kirchen heute bieten, ist Religion für das unwissende Volk. Kurz gesagt, sind das die Regulierungen, die ein vernünftiges Zusammenleben garantieren, die in den 10 Geboten zusammengefaßt sind. Das ist eigentlich noch keine Religion, sondern Moral, Anstand und Sitte.
So wie ein Jesus in der Bibel gefragt wurde (vom reichen Prasser): Herr, ich halte die 10 Gebote - was kann ich mehr tun?
Jesus antwortete: Gib all Dein Geld den Armen und folge mir nach.
Erst HIER fängt WAHRE Religion an!
Bei einem Buddha wird das so gezeigt:
Der lies sich Bart und Haupthaare scheren und zog, - nachdem er eine große oder kleine Familie verlassen hat, einen großen oder kleinen Reichtum aufgegeben hat - aus dem Haus in die Hauslosigkeit.
HIER begibt der Mensch sich auf den WEG - um die Vollendung zu erreichen.
Diesen Weg kennen die Kirchen nicht mehr. Doch in den SCHRIFTEN ist er nach wie vor enthalten.
Wodurch sich die Religionen ANGEBLICH unterscheiden, ist NUR die Oberfläche. Also die Riten Zeremonien und Gebräuche - eben, diese Religion für das unwissende Volk. Wenn man TIEFER schaut, und zur wirklichen Religion gelangt, erkennt man die GLEICHHEIT.
In der WAHREN Religion geht es um ERKENNTNIS.
Der Mensch muß erkennen, daß er gefesselt ist - wie immer das in den Religionen auch dargestellt wird.
Gefesselt sind wir durch Sinneswahrnehmung - von deren Beeinflussung wir uns BEFREIEN müssen.
So komme wir zum VERTRAUEN des "Kindes". Was letztendlich zur SELBSTLOSIGKEIT führt.
Auf diesem Weg ist es UNWICHTIG, ob an einen Gott geglaubt wird oder nicht. Ein Glaube kann hilfreich sein, ist aber nicht erforderlich.
So komme wir zur nächsten Unterscheidung von Religion. Der Religion MIT einem Gott und der Religion OHNE einen Gott.
Das Christentum ist mit einem Gott, und der Buddhismus ohne einen Gott. Der Hinduismus zeigt BEIDE Möglichkeiten in den verschiedenen Yoga - Arten (Karma - Bhagti).
Die Bhagavad Gita (Hinduismus) spricht in erster Linie vom rechten HANDELN. Der Buddha (Buddhismus) spricht in erster Linie vom rechten DENKEN. Die Bibel (Christentum) zeigt in ihrer SYMBOLIK die Bewußtseinsstufen des Menschen in seiner geistigen Entwicklung. Also GEFÜHLE - ZUSTÄNDE.
Daher ist die Bhagavad Gita am EINFACHSTEN zu verstehen, und für ernsthafte Einsteiger bestens zu empfehlen. Für Fortgeschrittene ist der Buddhismus zu empfehlen, und die Bibel wird letztendlich nur von Eingeweihten verstanden, welche die Bewußtseinsstufen schon SELBST durchlebt haben.
Darum wird das am MEISTEN verkaufte Buch (Bibel) auch am WENIGSTEN verstanden.
Wer diese ganzen WAHREN Religionen ZERPFLÜCKT und analysiert, sind die THEORETIKER. Diese Schriftgelehrten, mögen alle Schriften auswendig kennen, aber sie VERSTEHEN nichts.
Denn Religion kann man nicht aus einem Fachbuch LERNEN, sondern Religion muß GELEBT werden.
Wie diese Bewusstseinserweiterung vor sich geht, wird Ihnen in meinen Büchern gezeigt und verdeutlicht.
Mit freundlichen Grüßen,
Demetrius Degen

©Demetrius Degen 

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